3. ARTEN VON POLYLUXFOLIEN

Arten nach Verwendung

Nach der Herstellung der Folienserien hat man schon im Institut für Bild und Ton die einzelnen Exemplare unterschieden.

Sie bestehen aus:
einer Kopiervorlage (das Original)
mindestens einem Exemplar als Schau/Ansichtsexemplar das in Ordnern den Hochschulen vor Ort gezeigt werden konnte
und viele Kopien der Serie, zum Verleih oder Verkauf

Bei der Sichtung des Polyluxfolienbestandes wurden alle drei Arten gefunden.

Die originalen Kopiervorlagen erkennt man an einem Silberspiegel in den Schwärzen der Folien. Die Ansichtsexemplare befinden sich in Schaumappen/-ordnern nach Themen geordnet und die Kopien der Folienserien die zum Verkauf gedacht waren, lagern in drei Stahlregalen und bilden den größten Teil des Bestandes.

Arten nach Funktionsweise/Aufbau

Im Bestand gibt es mindestens zwei verschiedene Arten des Aufbaus und der Funktionsweise von Polyluxfolien.

A – Polyluxfolien mit fest verankerten Deckfolien

Hier können die einzelnen Folien, die an allen Seiten des grauen Rahmens der Grundfolie mit Selbstklebeband befestigt sind nacheinander auf- oder weggeklappt werden

Vorteil: alle Folien sind miteinander verbunden, man hat also nur eine Folie zu         transportieren, durch die ausgestanzten Löcher am linken Rand kann man         sie in     Ordner oder Sammelmappen aufbewahren und sie können nicht so         schnell verloren gehen

Nachteil:
durch das Selbstklebeband kann es sein, das sich manche Folien nur             schwer klappen lassen, weil sie aufgrund des Klebstoffs aneinander haften

Foto 27 Polyluxfolien mit fest verankerten Deckfolien

B – Grundfolie mit Anlegemarkierung

Bei dieser Folienart werden die Folien nacheinander auf die Grundfolie gelegt. Hilfe für die richtige Positionierung gibt eine Markierung oben rechts.

Vorteil: man hat alle Folien einzeln kann Dinge schnell verändern oder Kopien         anfertigen
Nachteil: man braucht viele Umschläge und einzelne Folien können schneller             verloren gehen

Foto 28 Polyluxfolien mit Anlegemarkierung Grundfolie
Foto 29 Polyluxfolien mit Anlegemarkierung Deckfolie
Foto 30 System der Anlegemarkierung 1
Foto 31 System der Anlegemarkierung 2

Arten nach Drucktechnik

Bei der Herstellung der Folien wurden unterschiedliche Drucktechniken verwendet:
für farbige Folien Siebdruck, für schwarz/weiße Folien Offset und für die späten Schwarz/Weiß- und Farbfolien Diazofolien laut Karteikarten.

Arten nach Format

Bei den Folien gibt es zwei Hauptformate, erstens die quadratische Variante 23 x 23 cm und zum Ende der Produktion von Folien für Fach und Hochschulen durch die ifbt, vermutlich bei Übernahme durch das Institut für Medien in der Aus- und Weiterbildung g GmbH (IfM) wurden Folien meist nur noch schwarz weiß im A4 Format hergestellt.
Die Verwendung von Folien im A4 Format deutet darauf hin, dass diese Folien für den deutschsprachigen Raum entwickelt wurden. Die Tageslichtprojektoren hatten dieses rechteckige Format, wohin gegen die DDR Projektoren als typisches Kennzeichen die quadratische Projektionsfläche hatten.