COMPACT CASSETTE (CC)

Foto: Jessica Morhard

Format: 0,15“ = 3,81cm

Analog

Erschienen: 1963 bis heute (obsolet)

Kassetten: Die Compact Cassette ist im Grunde der Nachfolger des offenen Bandsystems, zumindest was den Heimbereich angeht. Auf den Markt gebracht wurde die Kassette im Jahr 1963 von der niederländischen Firma Philips. Das Speichermedium ist wie bei den offenen Bandsystemen ein Magnetband. Dieses befindet sich auf zwei Spulen in einer Kunststoffkassette. Diese sind für den Betrieb in einem Recorder entwickelt. Die Kassetten sind in allen erdenklichen Farben erhältlich, wobei sich schwarz als Farbe überwiegend durchgesetzt hat. Die Bandbreite beträgt 3,81 mm, die Bandlaufgeschwindigkeit 47,625 mm/s. Die Kassetten sind in beide Richtungen Spielbar. Das Magnetband ist in der Regel auf vier Spuren ausgelegt, zwei Spuren für jede Richtung. Es gibt neben den Stereokassetten mit vier Spuren auch Monokassetten mit zwei Spuren (eine für jede Richtung). Die Kassetten sind nach ihrer Spieldauer bezeichnet C60, C90, C120. Es
gibt auch noch die C180 und die C240, diese sind jedoch weniger gebräuchlich. Eine höhere Spieldauer bedeutet immer ein dünneres Band und dies wiederum setzt die Widerstandsfähigkeit gegenüber mechanischer Belastung, wie beispielsweise Zug, herab. Am Kopf einer Kassette befindet sich der Lösch/Schreibschutz. Dabei handelt es sich um eine kleine Kunststofflasche welche, um den Schutz zu aktivieren heraus gebrochen werde muss.

Hersteller: Philips, BASF, Sony und andere

Die folgenden Abbildungen zeigen eine Compact Kassette aus dem Projektbestand:

Foto: Jessica Morhard