Flimmerfrequenz

Für das traditionelle Kino wurde eine so genannte “kritische Flimmerfrequenz” von etwa 45 Hz (Bilder/Sek) ermittelt, die es zu überschreiten gilt, um ein flimmerfreies Projektionsbild zu erhalten.

Bei einer Bildfrequenz von 24 B/s bewirkt ein zweimaliges Abdecken durch den Umlaufverschluss, dass 48 Hz erreicht werden. Für Bildfrequenzen von 16 Hz ist ein dreimaliges Abdecken erforderlich, um die “flimmerfreien” 48 Hz zu erreichen.

Dieser Wert der Flimmerfreiheit ist jedoch in der Praxis von mehreren Faktoren abhängig, hauptsächlich von der Lichtmenge (Beleuchtungsstärke) und vom Hell-Dunkel-Verhältnis.

So wären die an einem Schneidetisch sichtbaren 24 B/s in einem herkömmlichen Projektor auf einer Kinoleinwand unerträglich. Wegen Wegfalls von Dunkelphasen konnte auch der Mechau-Projektor die 24 B/s noch unterschreiten, ohne dass es zum Flimmern kam.

Drosselt man bei einem Standard-Projektor die Geschwindigkeit, so wird sich bei Unterschreiten einer bestimmten Frequenz, abhängig von der Beleuchtungsstärke, ein Flimmern einstellen.

Weitere Faktoren, die die Wahrnehmung von Flimmern beeinflussen, sind unter anderem der Betrachtungswinkel und die Umfeldbeleuchtung. Letztlich ist die Wahrnehmung auch noch bei jedem Menschen etwas anders.