ANKE WILKENING – Filmrestauratorin der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

Anke Wilkening, Filmrestauratorin der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, stellt  ihr Buch Filmgeschichte und Filmüberlieferung. Die Versionen von Fritz Langs SPIONE , das in der Reihe Filmblatt-Schriften von CineGraph Babelsberg erschienen ist, im Zeughauskino vor

Wilkenings Untersuchung basiert auf drei zeitgenössischen Kopien unterschiedlicher Distributionen. Sie geht davon aus, dass Stummfilme bewusst in verschiedenen Versionen entstanden, um sie international absetzen zu können. In der Regel gedreht mit zwei Kameras, stellten die Produzenten eine große Anzahl „identischer“ Takes einer Einstellung her, aus denen sie gleich mehrere „originale“ Kameranegative für verschiedene Distributionen montierten. In ihrem Vortrag berichtet Wilkening auch von den wirtschaftlichen, technischen und künstlerischen Beweggründen für diese Varianten. (aw)
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit CineGraph Babelsberg und der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

Klavierbegleitung: Peter Gotthardt
am 2.11.2010 um 19.00 Uhr: Buchvorstellung Eintritt frei
am 2.11.2010 um 20.00 Uhr: Filmvorführung

Zum Buch: http://www.filmblatt.de/index.php?aid=403<